Historie

Die Vereinsgeschichte des VfL Schönberg

 

In den fünfziger Jahren führte die Turnabteilung des TSV Dwerkaten-Lütjensee ihren Übungsbetrieb auf dem Saal der Gastwirtschaft Grot in Schönberg durch. Da die Turner ausschließlich Schönberger waren, lag der Gedanke nahe, in Schönberg selbst einen Verein zu gründen.

Am 27.09.1958 traf man sich dann in der Gastwirtschaft Ernst Grot, eingeladen durch die Schönberger Gemeindevertretung, zur Gründung des „Verein für Leibesübungen (VfL) Schönberg“.

Den Grundstein für die Vereinsgründung hatte die Gemeindevertretung Schönberg mit ihrem Beschluss, einen Sportplatz anzulegen, schon im August 1957 gelegt.

Neben dem Bürgermeister Hans Stamer, waren der Kreispräsident Gustav Drevs, Steinhorst, der Vorsitzende des Kreissportverbandes Herr Beumelburg, Ratzeburg, sowie der Kreisjugendpfleger Herr Krönert, Ratzeburg, zur Sitzung erschienen.

Auf dieser Gründungsversammlung wurden Wilhelm Püst zum 1. Vorsitzenden, Hermann Redöhl zum 2. Vorsitzenden, Heinrich Funk zum Kassenwart sowie Reinhard Walter zum Schriftwart gewählt.

Um den ersten Sportbetrieb sicherzustellen, vereinbarte man mit dem Gastwirt Ernst Grot, dass dieser seinen Saal unbegrenzt und kostenfrei dem Verein für Übungszwecke zur Verfügung stellt. Der Verein verpflichtete sich seinerseits alle Mitgliederversammlungen und Festlichkeiten bei Grot abzuhalten. Diese Vereinbarung sollte erst einmal bis zur Fertigstellung der geplanten Turnhalle gelten.

Während der Gründungsversammlung traten 46 Mitglieder in den neu gegründeten Verein ein.

 

Der Turnbetrieb konnte sofort aufgenommen werden, da der benachbarte TSV Dwerkaten-Lütjensee freundlicherweise zunächst die Geräte zur Verfügung stellte. Am selben Ort nahmen die Tischtennisspieler an zwei geliehenen Platten ihren Übungsbetrieb auf. Den Leichtathleten stand mit dem Schulhof, den Kuhweiden und dem Wald ein unbegrenztes Gelände bereit.

 

Auf der ersten Mitgliederversammlung am 11.10.1958 einigte man sich auf die 1. Fassung der Vereinssatzung. Weiter wurden der Jugend- und Frauenwart sowie die Spartenleiter gewählt.

 

1.

Frau Ingeborg Normann

Jugendwart

2.

Frau Ingeborg Normann

Frauenwart

3.

Hermann Hassler

1. Turnwart

4.

Hermann Koops

2. Turnwart

5.

Hans Hassler

Gerätewart

6.

Wilhelm Hassler

Leichtathletikwart

7.

Alfred Krohss

Spielwart

 

Bei den Vereinsfarben einigte man sich auf die Farben: Schwarz und Weiß.

 

Auf der Gemeindevertretersitzung am 29.12.1958 wurde der Beschluss gefasst, für die hiesige Schule eine Turnhalle zu beantragen, mit der Voraussetzung, dass die Halle zu jeder Zeit vom Sportverein benutzt werden kann.

 

Nach den ersten Festlichkeiten, Weihnachtsfeier am 21.12.1958 und Maskerade am 24.01.1959, wurde am 11.03.1959 die erste Jahreshauptversammlung durchgeführt.

Auf ihr genehmigte man den ersten Haushalt für das Jahr 59/60 in Höhe von DM 1.036,56. Gewählt wurden eine neue Frauenwartin, Frau Demenus, und als Jugendwart Frau Normann. Für die Laienspielgruppe, die man am 27.11.1958 zusammengestellt hatte, wurde keine Spartenleiterin gefunden.

Bei der Schaffung eines Vereinsabzeichens einigte man sich auf zwei Vorschläge, die man von der Firma Fahnenfleck näher auszeichnen ließ. Das heute noch gültige Vereinszeichen, dessen Entwurf von Wilhelm Hassler stammt, wurde am 20.05.1959 von der Firma Fahnenfleck geliefert.

Mit der Fertigstellung der Turnhalle und des Sportplatzes im Jahre 1961 wurden die auch noch heute fundamentalen Sporteinrichtungen in der Gemeinde geschaffen.

 

Auf der Jahreshauptversammlung am 28.03.1969 beschloss man, den Verein im Vereinsregister des Amtsgerichtes Trittau, einzutragen.

Im September 1971 gründete man eine Judosparte.

Ab 1970 wurde eine Sportplatzverlegung diskutiert. Ende 1975 verabschiedete man sich von dem Gedanken der Sportplatzverlegung und machte sich an den Ausbau der Sportanlagen heran.

1976 gründete man die Schießsparte. Auf dem Spitzboden der Gastwirtschaft Stamer wurde der erste Schießstand gebaut.

1976 wurde auch die Weitsprunganlage auf dem Sportplatz fertiggestellt. 

1978 wurden die 120 m Laufbahn und das Vereinshaus, welches mit viel Eigenleistung gebaut wurde, fertiggesellt.

1983 feierte man das 25 jährige Jubiläum.

Auf der Jahreshauptversammlung am 06.03.1987 ergab eine Meinungsabfrage der Mitglieder, dass eine Tennissparte eingerichtet werden sollte. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31.08.1990 wurde dann die Tennissparte gegründet. Zur ersten Spartenleiterin wurde Christel Prahl gewählt. Aufgrund erheblicher Schwierigkeiten bei der Suche eines geeigneten Standortes zum Bau der Tennisplätze, wurde die Sparte bevor sie ihren Betrieb aufnahm, 1994  wieder eingestellt.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Turnhalle, wurden 1992 weitere Geräteräume und ein Allzweckraum angebaut.

1996 baute man am Vereinshaus ein Geräteraum an.

1998 wurde im kleinen Kreis das 40 jährige Jubiläum des VfL Schönberg gefeiert. Im gleichen Jahr wurde auch der Schießstand vom Gasthof Stamer auf den Kornboden von Peter Müller-Krumwiede verlegt. Hintergrund waren technische Anforderungen, die sich auf dem alten Schießstand nicht mehr erfüllen ließen.

Am Ende des Jahres 2000 mussten wir unsere Judosparte auf Grund fehlender Trainer einstellen. Gleich im Januar 2001 wurde die Aikidosparte gegründet und Jean-Hervé Péron zum ersten Spartenleiter gewählt.

Ebenfalls im Jahre 2001 wurde unser Vereinsbüro in der Turnhalle eingeweiht.

Im Sommer 2002 wurde die Turnhalle mit einer Verdunkelungsanlage ausgestattet. Dies wurde gemacht, um die schlechten Lichtverhältnisse, bedingt durch die große Fensterfront, zu verbessern.

 

 

 

 

 

1964

Die Fußballsparte wurde ins Leben gerufen.

1970

Im September gründete man eine Judosparte.

1976

Die Schießsparte wurde gegründet. Auf dem Spitzboden der Gastwirtschaft Stamer wurde der erste Schießstand gebaut.

 

Die Weitsprunganlage auf dem Sportplatz wurde fertiggestellt. 

1978

Es wurden die 120 m Laufbahn und das Vereinshaus, welches mit viel Eigenleistung gebaut wurde, fertiggesellt.

1983

Das 25-jährige Jubiläum wurde über drei Tage auf dem Sportplatz gefeiert.

1987

Auf der Jahreshauptversammlung am 06.03.1987 ergab eine Meinungsabfrage der Mitglieder, dass eine Tennissparte eingerichtet werden sollte.

1989

Fertigstellung eines Aufenthaltsraumes am Vereinshaus und Sanierung der Heizungsanlage.

1990

Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 31.08.1990 wurde die Tennissparte gegründet. Zur ersten Spartenleiterin wurde Christel Prahl gewählt.

1992

Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Turnhalle wurden ein weiterer Geräteraum und ein Allzweckraum angebaut.

1994

Aufgrund erheblicher Schwierigkeiten bei der Suche eines geeigneten Standortes zum Bau der Tennisplätze, wurde die Sparte bevor sie ihren Betrieb aufnahm, wieder geschlossen.

1996

Das Vereinshaus wurde um einen Geräteraum erweitert.

1998

Es wurde im kleinen Kreis das 40-jährige Jubiläum des VfL Schönberg gefeiert. Im gleichen Jahr wurde auch der Schießstand vom Gasthof Stamer auf den Kornboden von Peter Müller-Krumwiede verlegt. Hintergrund waren technische Anforderungen, die sich auf dem alten Schießstand nicht mehr erfüllen ließen.

2000

Am Ende des Jahres mussten wir unsere Judosparte auf Grund fehlender Trainer einstellen.

2001          

Gleich im Januar wurde die Aikido Sparte gegründet und Jean-Hervé Péron zum ersten Spartenleiter gewählt.

Unser Vereinsbüro in der Turnhalle wurde eingeweiht.

2002

Im Sommer 2002 wurde die Turnhalle mit einer Verdunkelungsanlage ausgestattet. Dies wurde gemacht, um die schlechten Lichtverhältnisse, bedingt durch die große Fensterfront, zu verbessern.

2003

Die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz wird erneuert.

2004

Die Walkinggruppe wird ins Leben gerufen.

2005

Der Verein erhält das Qualitätssiegel: Sport Pro Gesundheit.

2006

Gründung der Klettersparte.

2007

Die Weitsprunganlage auf dem Sportplatz wird erneuert.

2008

Sanierung der 120m Laufbahn auf dem Sportplatz.

 

Bau eines Daches am Sportlerheim über den Tribünenplätzen. Schaffung eines Verkaufstandes auf dem Sportplatz.

2010

Erneuerung des Ballfangzaunes hinter dem Tor zur Weitsprunganlage hin.

2011

Umbau des Schießstandes auf elektronische Treffer Auswertung.

2012

Erneuerung des Turnhallenfußbodens. Es wird wieder das bewerte Holzpaket als Werkstoff gewählt.

2014

Sanierung der Nassräume in der Turnhalle und Schaffung eines Kleingerätelagerraumes.